Sie sind hier: Aktuelles
Mittwoch, 22. November 17 um 05:11 | Von: Fabian Müller, Fotos: Frank Braun

"Strukturen und Prozesse für geänderte Rahmenbedingungen"

Am 21.11.2017 fand in der Meys Fabrik in Hennef die diesjährige Kreisversammlung des DRK Rhein-Sieg statt. Rund 100 Delegierte aus den Ortsvereinen und dem Kreisverband nahmen an der Veranstaltung teil.
Präsident Klaus Pipke am Rednerpult
Übergabe des Defibrillators an die Stadt Hennef
Frank Malotki (l.) und Hartmut Krabs-Höhler (r.) ehren Rudolf Mrosek (m. l.) und Klaus Pipke (m. r.)
Ehrung des JRK Siegburg
Ehrung des JRK Niederkassel
Hartmut Krabs-Höhler am Rednerpult

"Wir brauchen Strukturen und Prozesse, um auf die neuen Rahmenbedingungen für unseren Verband zu reagieren", beginnt Hartmut Krabs-Höhler seinen Impulsvortrag "Das DRK als nationale Hilfsgesellschaft". Und geänderte Rahmenbedingungen gibt es reichlich für das Rote Kreuz: Der demographische Wandel, der Trend zu flexiblen Formen des Engagements und der moderne Berufsalltag vieler Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler stellen den Wohlfahrtsverband vor Herausforderungen, so der Vorsitzende des Vorstandes des DRK Landesverbandes Nordrhein. 

Geänderte Rahmenbedingungen sind auch Thema des Berichtes von Kreisgeschäftsführer Frank Malotki – im positiven wie im negativen. "Die verbandsinternen Umstrukturierungen nach der Flüchtlingskrise und die Schließung der Einsatzzentrale waren große Herausforderungen, die wir aber gemeistert haben", so der Rotkreuzler. Ungewiss sei aber noch die Verteilung einiger Lose in der Rettungsdienstvergabe im Rhein-Sieg-Kreis. "Der Neubau der Rettungswache in Eitorf und die gute Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden Rhein-Berg und Bonn sind hingegen sehr positive Entwicklungen des Jahres 2017", so der Kreisgeschäftsführer. 

Ein fester Bestandteil der Kreisversammlung: Die Ehrungen 

Klaus Pipke, Präsident des DRK Kreisverbandes Rhein-Sieg, erfuhr eine Ehrung für sein 20-jähriges Engagement im DRK. "Er trat am 15. Mai 1996 in den DRK Ortsverein Hennef ein, am 15. November 2009 wurde er zum ersten Vorsitzenden und mit Inkrafttreten der neuen Satzung am 01. Juni 2015 zum Präsidenten des DRK Kreisverbandes", erzählt Krabs-Höhler. "Ein über die Maße hohes Engagement muss man Klaus Pipke auch bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise bescheinigen." Rudolf Mrosek erfuhr seine Ehrung für 50 Dienstjahre – am 01. April 1967 trat er in den DRK Ortsverein Troisdorf ein, und machte sich seitdem in verschiedenen Funktionen, etwa als Pressesprecher des Kreisverbandes und seit 2011 als Beauftragter für das Rettungshundewesen verdient.  

Für den ersten Platz im Kreiswettbewerb des JRK Rhein-Sieg wurden in der Stufe 1 das JRK Niederkassel und in der Stufe 2 das JRK Troisdorf ausgezeichnet – der erste Platz in der diesjährigen Nachtwanderung in Windeck wurde für die Stufen 1 und 3 das JRK Niederkassel und für die Stufe 2 das JRK Siegburg honoriert.

Ein positiver Ausblick 

Weitere Tagesordnungspunkte waren das Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres im DRK Kreisverband und die Übergabe eines Defibrillators durch Thomas Schmitz vom Ortsverein an die Stadt Hennef – vorgesehen ist dieser für die Stadtbibliothek Hennef in der Meys Fabrik. Die Kreisversammlung endete planmäßig mit der einstimmigen Entlastung des Präsidiums, der Feststellung des Jahresabschlusses und einem Hinweis auf die närrische Blutspende, welche am 16. Januar 2018 in Windeck in der Kulturhalle Kabelmetal von 16:00 bis 19:30 Uhr stattfinden wird. "Sie als Kreisverband sind die, die theoretische Konzepte mit Leben füllen müssen!" lauten auch die letzten Worte der Ansprache von Hartmut Krabs-Höhler. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen werden!"