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Donnerstag, 01. Oktober 15 um 18:27 |

»Eine logistische Meisterleistung« – Große Umstrukturierung in der kreiseigenen Flüchtlingsunterkunft in Hennef

Das DRK Rhein-Sieg wurde vom Rhein-Sieg-Kreis beauftragt, die Flüchtlingsunterkunft im Carl-Reuther-Berufskolleg in Hennef umzustrukturieren. In zwei Schichten mit jeweils 25 Helfern wurde das Vorhaben gestern in die Tat umgesetzt. Hier die Pressemitteilung der Kreisverwaltung dazu:

Rhein-Sieg-Kreis (rl) – »Das war eine logistische Meisterleistung für alle Beteiligten und sie ist reibungslos gelaufen«, sind sich Landrat Sebastian Schuster, Kreisdirektorin Annerose Heinze und Hennefs Bürgermeister und Präsident des Deutschen Roten Kreuzes Rhein-Sieg, Klaus Pipke, einig.
Gemeint ist eine groß angelegte Umstrukturierungsaktion in der kreiseigenen Flüchtlingsunterkunft in Hennef, die heute (30.09.2015) stattfand und über die Landrat Schuster den Sozialausschuss des Kreises am Nachmittag informierte. Viele helfende Hände des Deutschen Roten Kreuzes, des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Hennef, der Polizei und des Sicherheitsdienstes – insgesamt rund 100 Personen - sorgten dafür, dass die Turnhalle komplett geräumt und teils mit neuen doppelstöckigen Betten ausgestattet werden konnte. »Wir optimieren die Gestaltung unserer Unterkunft und greifen dabei auf die Erfahrungen des DRK zurück, das ein ähnliches Unterkunftsmanagement auch in der benachbarten städtischen Notunterkunft durchgeführt hat«, so Landrat Schuster. So wird es in Zukunft für Familien eigene Bereiche in der Turnhalle geben und auch mehr Aufenthaltsmöglichkeiten, da man durch die Nutzung der doppelstöckigen Betten insgesamt Platz schaffen konnte. Die Umstrukturierungsaktion hat man ebenfalls genutzt, hygienische Schutzmaßnahmen, wie z.B. die Desinfektion von Betten etc. durch zu führen.
»Unser großer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in außerordentlichem Maße für das Gelingen der kreiseigenen Flüchtlingsunterkunft einsetzen«, so Kreisdirektorin Heinze, in deren Verantwortungsbereich die neu eingerichtete Stabstelle für Flüchtlingsangelegenheiten angesiedelt ist.