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Freitag, 28. Februar 14 um 09:14 |

Närrisches Treiben auf dem Marktplatz in Siegburg

Vorwiegend sonniges Wetter und viel Arbeit für die Helferinnen und Helfer

Ein langer Tag für die über 100 Ehramtlichen des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe, die aus dem gesamten Kreisgebiet angereist waren: Die ersten Kräfte trafen bereits um 07:00 Uhr in Siegburg ein um mit dem Aufbau der Unfallhilfsstellen, der Einsatzleitung und der Kommunikationseinrichtungen zu beginnen.

Erstmals in diesem Jahr war der zentrale Anlaufpunkt für alle Hilfesuchenden auf dem Friedensplatz eingerichtet. Der bisherige Standort an der Servatiuskirche konnte aufgrund von Sanierungsarbeiten nicht mehr genutzt werden. "Durch die großzügigeren Platzverhältnisse konnten so die Einsatzmittel besser strukturiert und mehr Liegeplätze zur Behandlung aufgebaut werden." So Einsatzleiter Hartmut Kreutz. Durch die Standortverlagerung war es außerdem nötig eine zweite, mobile Unfallhilfsstelle im Bereich des Europaplatzes zu platzieren, um dort den Feiernden auf dem Heimweg noch schneller helfen zu können. Daneben wurden zusätzlich 7 Rettungswagen und 2 Notärzte im Bereich der Innenstadt postiert um die Versorgung der Innenstadt und Abtransporte vom Sanitätsdienst abzuwickeln.

Pünktlich um 11:11 Uhr begann das große Feiern auf dem Marktplatz, welcher mit ca. 4500 Besuchern gut gefüllt war. Bis zum Ende der Veranstaltung wurden durch die Einsatzkräfte der beiden Hilfsorganisationen insgesamt rund 110 Jecken versorgt. Davon mussten knapp 50 zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Laut Thomas Becker, Leiter der zentralen Unfallhilfsstelle ist die Bilanz zum Vorjahr weitestgehend stabil geblieben. Es wurden etwas weniger Patienten behandelt, dafür waren mehr Transporte in Krankenhäuser notwendig.

Wie in jedem Jahr wurde wieder eng mit den Kollegen vom Jugendamt zusammengearbeitet um eine optimale Betreuung der behandlungsbedürftigen Jugendlichen zu Gewährleisten und sie bei Bedarf sogar nach Hause zu fahren. Um 18:30 Uhr konnte mit dem Abbau der Zelte und der Technik begonnen werden, sodass auch die letzten Kräfte gegen 20:00 die Heimreise antreten konnten.

Ein besonderer Dank geht an Jo Langen und seine Firma Jola-Rent, die uns ihren tollen Aufenthaltsauflieger zur Verfügung gestellt hat, der normalerweise bei Dreharbeiten für die Crew verwendet wird. In dem Fahrzeug konnten sich die Helfer zwischendurch aufwärmen, essen oder mal einen Kaffee trinken.